Liebenwalde - Stadt am Finowkanal: Neuer StadthafenBlick auf das Hafendorf Zerpenschleuse und die Schleuse zum Eingang Langer TrödelPaddler vor dem Schloss Rheinsberg © Märkische Allgemeine / Andreas VogelFreecamper - Bootsurlaub im eigenen Wohnwagen /Wohnmobil16.06.2016 Feierliche Eröffnung des "Langen Trödel" - Bootscorso

Saisonbeginn: Schleusenöffnung in der Brandenburgischen Seenplatte

Ab sofort stehen die Schleusen der Hauptrelationen (HOW-OHW-MHW) im Revier des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) Eberswalde – mit Ausnahme der Schleusen am Finowkanal – der Schifffahrt wieder zur Verfügung. Aufgrund des Bedarfs und der notwendigen Priorisierung der Personalressourcen wegen weiterhin bestehender Schutzmaßnahmen im WSA sind an einzelnen Schleusen zunächst eingeschränkte Betriebszeiten festgelegt worden.

Die Schleuse Zerpenschleuse am Langen Trödel eröffnet plangemäß am 24.04.2020. Damit ist der Werbellinsee nach Ende der Baumaßnahmen an der Schleuse Eichhorst über den Langen Trödel ab 24.04.2020 wieder erreichbar.

Die Finowkanal-Schleusen Ruhlsdorf bis Liepe öffnen am 20.05.2020. Die Bedienung erfolgt durch Beschäftigte des europäischen Regionalen Fördervereins e.V. (eRFV).

Pressemitteilung WSA Eberswalde vom 20.05.2020 - Saisonstart Finowkanal

Pressemitteilung WSA Eberswalde vom 23.04.2020

Broschüre "Unterwegs auf dem Finowkanal im Abschnitt Langer Trödel (Schleusen- und Brückenöffnungszeiten Saison 2020)

Corona: aktuelle Informationen zur Nutzung der Gewässer

Die derzeit geltenden Kontaktbeschränkungen haben auch Auswirkungen auf den Start in die Wassersportsaison.

Neuregelungen, die ab dem 15.05.2020 gelten (Quelle Staatskanzlei): Erlaubt ist das Übernachten (...) auf Charterbooten mit Übernachtungsmöglichkeit, sofern die jeweiligen Unterkünfte über eine eigene Sanitärausstattung verfügen.

Tabellarische Übersicht für Gewerbe (Stand 09.05.2020) hier: Bootsverleih ohne/mit touristischer Beherbergung auf dem Boot

Wassersport (Stand 17.04.2020, Quelle Staatskanzlei): Beispielsweise Motorboote, Segelboote, Surfbretter, Paddelboote, Ruderboote oder Stand-up-Paddling-Bretter dürfen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln weiter genutzt werden. Auch der gewerbliche Boots-Verleih bleibt in Absprache mit den zuständigen lokalen Behörden zulässig, wie auch der eingeschränkte Betrieb von Marinas und Häfen. Wer sein Boot auf dem Gelände eines solchen Betriebes liegen hat, kann es nutzen. Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sind aber verboten. Die zuständigen Behörden können vor Ort abweichende Regelungen treffen.

Sind Freizeitaktivitäten auf den Brandenburger Gewässern erlaubt?"(Quelle: Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg) Grundsätzlich sind Sport und Bewegung an der frischen Luft, also auch auf dem Wasser, erlaubt. Daher sind Aktivitäten wie Segeln, Surfen oder Paddeln nicht grundsätzlich verboten. Es gilt jedoch wie überall im öffentlichen Raum, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren und die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Demnach ist es nicht zulässig, dass beispielsweise mehrere Familien auf einem Boot oder Floß unterwegs sind. Auch das Liegen mehrerer Boote im Päckchen widerspricht dem Sinn der Verordnung und ist nicht erlaubt. Die Nutzung von Marinas, Bootsvereinen, Häfen, Wassertankstellen, Werften, Schleusen und anderen Einrichtungen ist aufgrund der aktuellen Beschränkungen nicht oder nur eingeschränkt möglich. Wer sein Boot an einem privaten Liegeplatz hat oder es selbstständig ins Wasser bringen kann, darf es nutzen. Die Besitzer dürfen auch auf ihrem Boot übernachten. Die Ver- und Anmietung von Booten oder Flößen zur Übernachtung ist hingegen nicht zulässig.

Gemeinsame Pressemitteilung des Ministeriums des Innern und für Kommunales sowie des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg vom 08.04.2020
Eindämmungsverordnung gilt auch auf dem Wasser

Presseinformation der Polizei Brandenburg vom 27.03.2020:
Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie bringen auch auf dem Wasser Einschränkungen mit sich


Schleuse Zaaren wieder geöffnet

Seit dem 6. April 2020 ist die Schleuse Zaaren an der Oberen Havel-Wasserstraße nach über einem Jahr Bauzeit wieder geöffnet. Damit ist der Weg zwischen Berlin und der Mecklenburgischen Seenplatte wieder frei.

Allerdings ruht jedoch aktuell der Wassertourismus aufgrund der Corona-Pandemie. Auch die Nutzung der Gewässer zum Wassersport unterliegt den aktuellen Einschränkungen - bitte beachten Sie hierzu die obenstehenden Hinweise.

Pressebericht "Schleuse Zaaren nach Bauarbeiten wieder geöffnet"

400 Jahre Finowkanal

Logo 400 Jahre Finowkanal

Seit 400 Jahren verbindet der Finowkanal die Havel im Westen mit der Oder im Osten. Er ermöglichte den Warentransport von Berlin zur Ostsee und umgekehrt.

Heute faszinieren die zwölf denkmalgeschützten historischen Schleusen jeden Bootstouristen, und mit seinen Baudenkmalen aus der Pionierzeit der deutschen Industrialisierung bietet der Finowkanal ein einzigartiges Erlebnispotenzial mit erheblichen wirtschaftlichen Chancen im wassertouristischen Sektor.

Die für den Mai 2020 geplanten Feierlichkeiten zum Jubiläum 400 Jahre Finowkanal sind aufgrund der Corona-Epidemie abgesagt. Aktuelle Informationen unter: www.unser-finowkanal.eu

WIN auf der boot Düsseldorf

Mehr als 250.000 Wassersportfans (2019: 247.700) aus 106 Ländern fanden zur boot 2020 den Weg nach Düsseldorf. Auch die Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg war an Bord und vertrat gemeinsam mit dem Tourismusverband Ruppiner Seenland e.V., der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH, dem Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte e.V. und der WITO Barnim GmbH die Brandenburgische und Mecklenburgische Seenplatte in der Wassertourismus-Halle 13. Mit im Bordgepäck: Das große Jubiläum "400 Jahre Finowkanal" und gute Aussichten, dass die motorisierte Schiffbarkeit des historischen Finowkanals auch künftig erhalten bleibt.

Pressemitteilung WIN

Gemeinsame Pressemitteilung Standpartner

Fotogalerie boot Düsseldorf 2020

WIN auf der boot: WIN-Region wird zur Brandenburgischen Seenplatte

Bereits zum dritten Mal ist die Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg (WIN) auf der weltgrößten Wassersportmesse „boot“ in Düsseldorf vertreten, die in diesem Jahr ihr 50. Jubiläum feiert. Mit an Bord bzw. im Bordgepäck: Ein neuer Name für die WIN-Region, eine Delegation politischer Vertreter aller WIN-Landkreise, angeführt vom WIN-Vorsitzenden Landrat Daniel Kurth, sowie Spitzenzahlen zu den geschleusten Sportbooten in der vergangenen Saison.

Pressemitteilung

Fotogalerie

Mehr als 3 Mio € Landesmittel für Schleuse Friedenthal

16. Januar 2019: Mit 3.083.900 Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) unterstützt das Land Brandenburg den Neubau der Schleuse Friedenthal. Den Zuwendungsbescheid hat Staatssekretär Hendrik Fischer heute dem Oranienburger Bürgermeister Alexander Laesicke übergeben. Landrat Daniel Kurth, Vorsitzender der WIN-AG: „Die Wiederherstellung der Schleuse Friedenthal ist nicht nur ein zentrales Schlüsselprojekt der WIN-AG, sondern inzwischen ein Leuchtturm mit überregionaler Strahlkraft. Bund und Stadt Oranienburg gingen als Pioniere mit hälftiger Finanzierung des Schleusenneubaus voran, heute erhielt die Stadt Oranienburg den Fördermittelbescheid des Landes. Wer wagt, gewinnt – das gilt auch im Wassertourismus. Mit vereinten Kräften von Bund, Stadt und Land lassen sich Projekte schultern, die anders nicht zu meistern wären.“

Pressemitteilung

Finanzierungsvereinbarung zum Neubau der Schleuse Friedenthal unterzeichnet

Am 5. Dezember 2018 unterzeichneten der Bürgermeister der Stadt Oranienburg, Alexander Laesicke, und der Präsident der GDWS, Prof. Dr.-Ing. Hans-Heinrich Witte, die Finanzierungsvereinbarung zum Neubau der Schleuse Friedenthal, einem zentralen WIN-Projekt. Landrat Daniel Kurth, Vorsitzender der WIN-AG: „Die Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung ist ein weiterer Meilenstein für die Wiederherstellung der Schleuse Friedenthal und damit für einen zentralen Lückenschluss mit Bedeutung für die gesamte WIN-Region. Alle Projektbeteiligten sitzen in einem Boot und es geht zügig voran in sicheres Fahrwasser. Mit der gemeinsamen Realisierung kann die Schleuse Friedenthal Leuchtturm und Modell für andere wassertouristische Vorhaben sein.“

Pressemitteilung

Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ständiger Gast der WIN-AG

Wassertouristen und Bootsfahrer nehmen die mecklenburgische und brandenburgische Seenplatte längst als ein Revier wahr. Entsprechend haben die WIN-AG und der Landkreis bzw. der Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte auch bereits in der Vergangenheit kooperiert und waren beispielsweise an einem gemeinsamen Stand auf der Messe „boot“ in Düsseldorf vertreten. Die länderübergreifende Zusammenarbeit wird nun verstetigt und der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gemäß Beschluss der WIN-Mitgliederversammlung vom 26.10.2018 ständiger Gast der WIN-AG mit beratender Stimme. Ganz im Sinne der Landtagsbeschlüsse „Gemeinsam die wassertouristischen Potentiale nutzen!“, welche die Länderparlamente Brandenburgs und Mecklenburg Vorpommerns in diesem Jahr gefasst haben.

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Landrat Daniel Kurth neuer Vorsitzender der WIN-AG

In ihrer 22. Mitgliederversammlung wählte die Arbeitsgemeinschaft Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg am 26.10.2018 Daniel Kurth, Landrat des Landkreises Barnim, zu ihrem neuen Vorsitzenden. Zuvor führte Egmont Hamelow, Stellvertretender Landrat des Landkreises Oberhavel und Dezer­nent für Bauen, Wirtschaft und Umwelt, die WIN-AG interimsweise. Im Landkreis Barnim liegt mit dem Erhalt der Schiffbarkeit des Finowkanals auch ein aktueller Fokus der WIN-AG.

Pressemitteilung

Schleuse Kannenburg: öffentlich-rechtliche Vereinbarung unterzeichnet

Die Wasserstraßen- und Schifffahrts-verwaltung des Bundes (WSV) und die Stadt Templin unterzeichneten am 5. September 2018 die öffentlich-rechtliche Vereinbarung zum Ersatzneubau der Schleuse Kannenburg. Die Stadt Templin übernimmt im Rahmen einer öffentlich-öffentlichen Partnerschaft (ÖÖP) Planung und Bauausführung der Schleuse mit dem Ziel, die bestehende Sperrzeit auf ein Minimum zu reduzieren; die WSV trägt die Kosten der Maßnahme. Beide Partner betreten damit Neuland zum Wohle des Wassertourismus. Ein innovatives Vorhaben mit Modellcharakter - unterstützt von WIN.

Pressemitteilung

Konferenz "Leinen los"

Welche Perspektiven hält die neue Legislaturperiode für den Wassertourismus bereit? Welche Ziele werden mit Blick auf die Nebenwasserstraßen angepeilt? Wohin steuert der Bund, die Bundesländer – und welchen Kurs fahren die Unternehmen? Diese Fragen diskutierte das „Bündnis für Wasserstraßen“ am 5. Juni 2018 in einem Parlamentarischen Lunch mit anschließender Konferenz mit Bundes- sowie Landespolitik und nahm alle Akteure sprichwörtlich mit „ins Boot“: Auf das Seminarschiff Orca ten Broke, das für die Veranstaltung in Berlin-Mitte festgemacht hat. Anliegen der Veranstaltung war, unter anderem die wirtschaftliche Dimension des Wassertourismus aufzuzeigen: Wassertourismus stellt einen wesentlichen Wirtschaftsfaktor in ländlichen, insbesondere strukturschwachen Räumen dar. Notwendige Voraussetzung dafür ist jedoch der Erhalt einer attraktiven, leistungsfähigen Wasserstraßeninfrastruktur und des Netzcharakters sowie die Nutzung von Infrastrukturpotenzialen. Das veranstaltende „Bündnis für Wasserstraßen“ setzt sich aus Industrie-und Handelskammern, Verbänden, Wassertourismusinitiativen und weiteren Partnern zusammen.

Konferenzprogramm

Pressemitteilung

Ergebnispapier

Bildergalerie

Kurzfilm

Ergebnisse der Bootsurlauberbefragung 2017 in Brandenburg

Seit der letzten landesweiten Befragung 2009 haben sich der wassertouristische Markt und das Zielgruppenverhalten vor allem durch das noch junge Angebotssegment Flöße bzw. Bungalowboote und die zunehmende Digitalisierung erheblich verändert. Das ist eines der Kernergebnisse der Bootsurlauberbefragung in Brandenburg während der Saison 2017. Diese wurde im Auftrag der Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg (WIN) und der Wassertourismusinitiative Region Potsdamer & Brandenburger Havelseen (WIR) von Project M durchgeführt. Die Ergebnisse wurden im Rahmen des „10. Erfahrungsaustausch Wassertourismus – Charterboottourismus“ der IHKs Berlin-Brandenburg am 21. März 2018 in Oranienburg vorgestellt.

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WIN - Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg

Die Arbeitsgemeinschaft der Wassertourismus Initiative Nordbrandenburg (WIN AG) ist eine kommunale Initiative der Landkreise Barnim, Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin und der Städte Eberswalde, Liebenwalde, Neuruppin, Oranienburg, Templin sowie der Gemeinden Wandlitz und Fehrbellin.

Ziel der WIN-Initiative ist es, durch Investitionen in die wassertouristische Infrastruktur im Norden Brandenburgs, nach Prioritäten und Projekten, langfristig eines der attraktivsten Wassertourismusreviere in Europa zu entwickeln.

Folgende Projekte stehen seit 2003 im Mittelpunkt der Arbeit der WIN-Initiative:

    

Bisher wurden zur Realisierung der Projekte ca. 22 Mio. € investiert. Davon beträgt der kommunale Eigenanteil der WIN-Partner ca. 8,0 Mio. €. Die WIN AG arbeitet mit dem Land Brandenburg, dem Bund und Vertretern der EU zur Entwicklung und Umsetzung realisierbarer Konzepte und zur Umsetzung dieser Projekte zusammen. Dies impliziert auch die Entwicklung und Umsetzung eines Pilotprojektes innerhalb der Bundestagsinitiative von 2009 "Infrastruktur und Marketing für den Wassertourismus in Deutschland verbessern". Außerdem ist eine Beteiligung am Bundesprogramm "Blaues Band Deutschland" geplant.

In diesem Rahmen unterstützt die WIN-Initiative unternehmerische Initiativen und Investitionen in wassertouristische Angebote sowie die stärkere Vernetzung von wasser- und landseitigen Servicestrukturen für die Entwicklung des Tourismus.

Wir stehen für Anregungen und Informationen gern zur Verfügung.