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Liebenwalde - Stadt am Finowkanal: Neuer StadthafenBlick auf das Hafendorf Zerpenschleuse und die Schleuse zum Eingang Langer TrödelPaddler vor dem Schloss Rheinsberg © Märkische Allgemeine / Andreas VogelFreecamper - Bootsurlaub im eigenen Wohnwagen /Wohnmobil16.06.2016 Feierliche Eröffnung des "Langen Trödel" - Bootscorso

Ersatzneubau Schleuse Kannenburg

Schleuse Kannenburg

Schleuse Kannenburg

Der Ersatzneubau der Schleuse Kannenburg wird im Rahmen eines ÖÖP-Projektes (öffentlich-öffentliche Partnerschaft) zwischen der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) und dem WIN-Mitglied, Stadt Templin, umgesetzt und stellt insofern ein Pilotprojekt dar.

Ende 2017 musste die rund 100 Jahre alte Schleuse, die das Eingangstor von der Havel zu den Templiner Gewässern darstellt, wegen irreparabler Schäden an den Holzspundwänden der Schleusenkammern für die gesamte Schifffahrt gesperrt werden.

Die Stadt Templin erklärte sich bereit, Planung und Bauausführung des Ersatzneubaus zu übernehmen, mit dem Ziel, die bestehende Sperrzeit zu reduzieren. Die WSV trägt die Kosten der Maßnahme; die Schleuse bleibt auch künftig in ihrem Eigentum. Im September 2018 wurde die Partnerschaftsvereinbarung zwischen der Stadt Templin und dem damaligen WSA Eberswalde besiegelt und der Ersatzneubau auf den Weg gebracht.

Nach dem voraussichtlichen Baubeginn im Frühjahr 2022 wird mit einer rund einjährigen Bauzeit gerechnet. Der Neubau ersetzt das alte Bauwerk in den bisherigen Abmessungen und wird gleichzeitig für den automatisierten, selbstbedienten Betrieb ausgestattet.